
Unser pädagogisches Team besteht aus drei schon langjährig in unserem Kinderladen beschäftigten, erfahrenen Erzieherinnen. Wir legen viel Wert auf eine liebevolle, individuelle Betreuung, die die Wertschätzung für jedes Kind in den Vordergrund rückt. Unser pädagogisches Konzept ist am Berliner Bildungsprogramm ausgerichtet.
Unterstützung in den Arbeitsabläufen und beim Kochen haben wir in einer Teilnehmerin am FSJ, die uns ein ganzes Jahr lang im pädagogischen und hauswirtschaftlichen Bereich begleitet. So wollen wir möglichst viel Kontunität in der Besetzung wahren. Und sie ist lustig und geht liebevoll mit unseren Kindern um!
Praktikantinnen und Praktikanten bereichern unserern Alltag ebenfalls und sind immer willkommen.
Bei der Eingewöhnung der Kinder lehnen wir uns an das Modell nach LAEWEN und ANDRES an, das sich allerdings auf Krippenkinder konzentriert. Danach kann sowohl eine zu kurze als auch eine zu lange Eingewöhnungszeit je nach Bindungsverhalten des Kindes problematisch werden.
Wir setzen für die Eingewöhnungszeit eine Dauer von ein bis zwei Wochen an, in Ausnahmefällen auch länger. Dabei bleibt das Kind in den ersten Tagen bis zur Mittagszeit in unserer Einrichtung und wird oftmals in den ersten drei Tagen von einem Elternteil begleitet. Damit das neue Kind sich auf die neue Umgebung und die Kontaktangebote der Erzieherinnen und Kinder einlassen kann, ist es gleichermaßen wichtig, dass die Eltern als "sichere Basis" im Hintergrund sind und dass sie das Kind loslassen können. Sie sollten sich zurückhalten, solange das Kind im Kontakt mit anderen ist und nicht aktiv ihre Nähe sucht. Wir gestalten die Eingewöhnungszeit so, dass jeweils eine Erzieherin sich auf das Kind konzentrieren und flexibel reagieren kann. Wir treten mit dem Kind in Kontakt und beachten dabei, an was es sich interessiert zeigt und was es uns an Bedürfnissen nach Nähe und Distanz signalisiert. Bevor ein neues Kind in unsere Einrichtung kommt, besprechen wir mit der Kindergruppe, wie sich ein neues Kind in dieser Situation fühlt und was es braucht. Wir unterstützen das neue Kind dabei, mit den anderen Kindern in Kontakt zu kommen und positive Spielsituationen zu erleben, die es ermutigen, in die Kindergruppe reinzukommen. Wir halten es für kontraproduktiv, ein neues Kind in den Kontakt zu Erwachsenen und Kindern zu drängen.
Wenn wir in Absprache mit den Eltern der Meinung sind, dass ein Trennungsversuch gewagt werden kann, gehen die Eltern für eine kurze Zeit aus dem Kinderladen und bleiben in erreichbarer Nähe. Dabei ist nicht jeder Protest des Kindes problematisch. Besonders wenn es noch keine Erfahrungen darin hat, ohne Eltern zu bleiben, wird es die Trennung vom Elternteil nicht begrüßen und es sollte seine Meinung dazu kundtun können. Wenn das Kind mit der Situation überfordert scheint und sich nicht nach kurzer Zeit beruhigen lässt, werden die Eltern gebeten wieder zurückzukommen. Der nächste Trennungsversuch wird dann in Absprache mit den Eltern später gemacht. Wir gestalten die Eingewöhnung stufenweise und mit Blick auf die Unterschiedlichkeit von Kindern. Dabei spielen Alter, Vorerfahrungen in Kindergruppen und das Bindungsverhalten des jeweiligen Kindes eine Rolle. Wenn es möglich ist, sollte das neue Kind stufenweise länger in der Einrichtung bleiben und den Mittagsschlaf erst bei uns machen, wenn es sich vertrauter fühlt.
Auch wenn neue Kinder gut mit der Verabschiedung zurechtkommen und sich soweit an die Erzieherinnen gebunden haben, dass sie sich helfen und trösten lassen, brauchen sie noch einige Zeit, um einen festen Platz in der Kindergruppe zu bekommen. Wir haben in dieser Zeit ein besonderes Augenmerk darauf.
Wir arbeiten nach dem Berliner Bildungsprogramm und haben unsere Konzeption daran ausgerichtet. Informationen über die Einzelheiten erhalten Interessentinnen und Interessenten gerne bei einem Besichtigungstermin im Kinderladen.